Deckungsbeitragsausfall: Ausfalldauer ÷ 24 × betroffene OPs je 24 Stunden × Deckungsbeitrag je OP × (1 − nachholbarer Anteil). Der Deckungsbeitrag enthält noch die Deckung weiterlaufender Kosten.
Saalbetrieb: Ungenutzte Saalstunden = Ausfalldauer ÷ 24 × Säle × geplante Betriebsstunden je Saal und Tag. Weiterlaufende OP-Kosten = Saalstunden × Kosten je Betriebsstunde × weiterlaufender Anteil. Die Kosten fallen auch im geplanten Betrieb an und werden nicht nochmals zum Deckungsbeitragsausfall addiert. Andere weiterlaufende Krankenhauskosten sind in dieser Saalbetrachtung nicht erfasst.
Zusätzliche Stationstage: Betroffene OPs × Anteil mit zusätzlicher Liegezeit × zusätzliche Tage je Patient. Multipliziert mit den eingegebenen zusätzlichen Nettokosten je Patiententag ergibt dies die Stationsmehrkosten. Nur echte Mehrkosten gegenüber dem geplanten Verlauf erfassen, abzüglich etwaiger zusätzlicher Vergütung. Jeder betroffene Eingriff steht im Modell für einen Patienten.
Gesamtschaden gegenüber Plan: Dauerhaft entgangener Deckungsbeitrag + zusätzliche Stationskosten + weitere Zusatzkosten. Weiterlaufende Kosten, zusätzliche Liegetage und Mehrkosten beim Nachholen dürfen nicht in mehreren Eingabefeldern zugleich erfasst werden.
Zeitraum: Das Modell verteilt OPs und geplante Saalstunden gleichmäßig über die Ausfalldauer. Für Nacht, Wochenende oder kurze Ausfälle die Werte anpassen. Im Vergleich für 24, 48 und 72 Stunden bleibt die eingegebene zusätzliche Liegedauer je Patient unverändert. Mehr betroffene OPs ergeben mehr wartende Patienten. Weitere Zusatzkosten werden je Ausfall einmal in derselben Höhe angesetzt. Bei null Stunden Ausfall sind alle Schadensteile null.
Nachholen: Nachgeholte Eingriffe erzielen denselben Deckungsbeitrag und verdrängen keine anderen Eingriffe. Überstunden und andere Mehrkosten des Nachholens unter weitere Zusatzkosten erfassen. Nicht eingegebene Schäden, MEDIC-Kosten und Entschädigungen sind nicht enthalten.
Quellen: Kantonsspital Baden: 50 CHF pro OP-Minute, ohne Kostenaufschlüsselung. Hierl, Schörner & Alt (2025): Modellrechnung mit Personal-Durchschnittskosten auf Tarifbasis 2024. Beide sind Orientierung, keine Ermittlung des konkreten IT-Ausfallschadens.
Beispielwerte: Alle Werte sind frei veränderbar. Insbesondere der weiterlaufende Anteil von 50 %, der Anteil mit zusätzlicher Liegezeit von 40 %, ein zusätzlicher Tag und 400 je Patiententag sind Annahmen, keine validierten Klinikdaten. Die Auswahl CHF / EUR ändert Zahlenformat und Einheit ohne Umrechnung; Schweizer Quellwerte sind keine EUR-Benchmarks. Das letzte gültige Ausfallszenario wird lokal in diesem Browser gespeichert und auf der Einführungsfolie angezeigt, unabhängig von den gespeicherten Nutzenvarianten. Es wird nicht zu den jährlichen Nutzenpotenzialen addiert.